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PERSPECTIVE PLAYGROUND

EXPERIENCE ART THRU THE LENS

Der OLYMPUS PERSPECTIVE PLAYGROUND lässt die Ausstellungsbesucher Kunst durch das Auge der Kamera und die Linse von opto-digitalen Geräten entdecken.

Mehr als 20.000 Kunst-und Fotografie-Begeisterte verwandelten das historische Magazin im Carlswerk /Köln-Mülheim in einen Ort der Kreativität.

Auf 1.400qm Ausstellungsfläche waren die Besucher eingeladen neue Kunstwelten im Raum und ungesehene Perspektiven zu erleben. Dazu stellte Olympus nicht nur jedem Besucher eine Kamera leihweise zur Verfügung, sondern bot auch den seltenen Blick auf die Kunst durch das Mikroskop und Endoskop.

So inszeniert die Installation EyeCatcher, der Medienkünstlergruppe HUMATIC, die Schönheit und Einzigartigkeit der menschlichen Iris, aufgenommen über das Mikroskop.

EYECATCHER - HUMATIC. Die Arbeit reflektiert die zunehmende Bedeutung von Systemen, die autonom biometrische Daten verarbeiten, im Alltag moderner Industriegesellschaften. Der Betrachter sieht sich einem technischen Apparat gegenüber, der weitgehend automatisiert Aufnahmen von der Iris freiwilliger Probanden anfertigt, diese prozessiert und in ein System einspeist, das die freigestellten Aufnahmen großflächig projiziert. Die übergroße Projektion bietet eine eigenwillige Perspektive auf das Auge und eine spannende Kulisse, um sich in diesem „Augenblick“ zu fotografieren.
TUBE KÖLN - NUMEN/FOR USE. Tube ist ein neues Installationskonzept. Es besteht aus genähten Sicherheitsnetzen, die die Form eines geschlossenen Schlauches annehmen, der im Längsprofil pulsiert und oszilliert. Das Objekt hängt an zahlreichen Seilen aus Synthetikmaterial von den umgebenden Flächen herab und wird dadurch zu einem riesigen zuckenden Tausendfüßler. Diese verteilte Stützstruktur ermöglicht eine gleichmäßige Kraftverteilung. Dadurch wirkt die Konstruktion weich und völlig transparent, während sie in die architektonische Leere übergeht und der Person im Innern das Gefühl gibt, frei im Raum zu schweben. Die orthogonale Gestaltung des Gastraumes wird durch unregelmäßige Diagonale und durch schiefe Perspektiven unterbrochen, die durch den Zickzackverlauf des Schlauches entstehen. Der „kriechende“ Mensch im Innern erlebt die architektonische Umgebung aus unerwarteten, surrealen Winkeln, während er sich durch die Maschenarterien bewegt, die den Körper tragen. Gleichzeitig kann das Auge fliegen und erkunden, woraus sich eine merkwürdige Verschmelzung aus Vogel und Wurm ergibt. Durch die unregelmäßige Geometrie, die durch die unterschiedliche Anordnung der Halteleinen bestimmt ist, wird Tube zum perfekten Parasiten, der sich universell an neue Umgebungen und Räume anpassen kann. Sagt Christoph Kanzler, Mietglied des Künstler-Kollektivs.
CONTACT LENS - HARUKA KOJIN Die Installation aus Acryllinsen verschiedener Größen verzerrt die Wahrnehmung des Betrachters. Dadurch eröffnen sich neue Perspektiven und Betrachtungsweisen unserer Welt.
RESONANT SPACE - DOERING/LAUBER. Hier wird der Besucher Teil der Ausstellung und gestaltet durch seine Bewegungen eine lebendige, soziale Skulptur. Ø - MARTIN BUTLER. Der interdisziplinäre Künstler und Regisseur aus Großbritannien zeigt eine neue Variante seiner Performance-Installation bei der die Besucher Darsteller einer optischen Illusion von Tiefe und Perspektive werden. FANTASTIC VOYAGE - SCHNELLEBUNTEBILDER Die Installation zeigt eine virtuelle, interaktive Reise durch das responsive, abstrakte Innere einer Skulptur, die mithilfe von Virtual Reality erlebt werden kann.
LITTLE DISCOVERIES - SIBYLLE OELLERICH UND KATHARINA GOEBEL.

Die Miniaturwelten von Sibylle Oellerich und Katharina Göbel wirken, als hätte jemand einen Alltagsmoment eingefroren und alltägliche Realitäten auf Miniaturgröße geschrumpft. Winzig kleine Figuren tummeln sich in der Kulisse. Die Arbeiten stehen in einem perspektivischen Zusammenhang mit der Umgebung und kreieren so andere, neue Blickwinkel, so bietet das Spiel mit Größenunterschieden ungewöhnliche Perspektiven und fasziniert mit Detailverliebtheit.

Die kleinen Welten erzählen Geschichten und lassen gesellschaftliche Räume entstehen, die sich unerwartet in die große, die menschliche Welt einfügen. Die Betrachter sind dazu aufgefordert, diese versteckten Wirklichkeiten, in denen – je nach Perspektive – das Sein auch einmal zum Schein wird und Schatten auf Postkartenidyllen fallen, zu entdecken, mit all ihren Einzelheiten, ihren Details und ihrer Ausdrucksstärke.

In Zusammenarbeit mit Artistic Director Regina Tetens verantwortete eventlabs die Creative Direction für die Leadagentur VITAMIN E.

Fotos: diephotodesigner.de